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17 | 04 | 2024

Gottes Wort Raum geben: Von Ostern bis Pfingsten mit dem Evangelisten Lukas

„Gottes Wort Raum geben“ am Samstag, 4. Mai um 18.30 Uhr in St. Nikolaus

„Ihr werdet meine Zeugen sein.“

 

Dieser Satz Jesu‘ gehört zu den letzten Worten im Lukas-Evangelium. Er führt über die Himmelfahrt, wie in der Apostelgeschichte berichtet wird, zur anfangs noch kleinen und unsicheren Urgemeinde. Die Apostelgeschichte 
stammt ebenfalls von Lukas und wird gelegentlich sogar als sein zweites Evangelium bezeichnet. In Gottes Wort Raum geben beginnen wir mit der Auferstehungsgeschichte nach Lukas und lassen uns weiter in die ersten Kapitel der Apostelgeschichte bis zum Pfingstereignis führen. In der durchgehenden Lesung aus den beiden Büchern von Lukas wird deutlich, dass zwischen der Zeit Jesu‘ auf Erden, die in den Evangelien beschrieben ist, und der Zeit danach, die von der Apostelgeschichte bis zu uns reicht, keine scharfe Grenze besteht. Beide gehören zur Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen.

 

Die nächsten Termine:

4.5.24 Von Ostern bis Pfingsten mit dem Evangelisten Lukas
1.6.24 Glauben: Fest stehen in der Hoffnung (Hebräer 10-12)
6.7.24 Elias: der feurige Prophet (Buch der Könige) 
7.9.24 Glauben und Feiern: Feste in der Bibel
5.10.24 Die Bergpredigt nach Matthäus (5-7)
2.11.24 Unverlierbar. Lesung und Meditation zu Allerseelen

 

In der katholischen Tradition gibt es kaum Gottesdienstformen, das Wort Gottes in einem größeren Zusammenhang zu hören und darüber nachzudenken. Gottes Wort Raum zu geben bedeutet für uns, durch das Lesen längerer Texte den Blick zu öffnen für die Zusammenhänge und für die erzählerische Kraft der gesamten Heilsgeschichte. Dadurch lassen sich neue Dimensionen für das Verstehen der Schrift, für Glauben und Tun erschließen.

In das Zentrum einer Feier, die an die erste Sonntagsvesper anknüpft, wollen wir die Lesung eines längeren Abschnittes aus dem Alten oder Neuen Testament stellen. Dabei vertrauen wir der Kraft und Wirkung von Gottes Wort: dieses allein wird im Mittelpunkt stehen, ohne besondere Gestaltungsformen anderer Art. Den Abschluss sollen - nach einer Zeit der Meditation und Stille - Magnifikat, Vaterunser und Segen bilden.

Dem Wort Gottes Raum geben bedeutet für uns zum einen, den Kirchenraum von St. Nikolaus als Ort für das Wort zu nutzen, in dem es sich entfalten und lebendig werden kann. Zum anderen soll das Wort Gottes durch die geöffnete Kirchentür symbolisch auch nach außen in die Welt gelangen und zum Zuhören einladen.

 

Weitere Informationen:
Armin Grunwald
0221 463920
armin.grunwald@kirche-sk.de

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