Man kann mit Blick auf diese Historie sowohl sagen ‚zurück zu den Wurzeln‘ als auch ‚starke Wurzeln, beständiger Baum‘. Unverändert besteht ein aktives Gemeindeleben in bis heute einem der dichtest bewohnten Gebiete im Erzbistum. Erkennbar ist das an immer wieder entstandenen und weiterhin entstehenden Neubauprojekten für junge Familien, an der anhaltend hohen Anzahl an Kindern in unseren vier katholischen Kindertagesstätten, an der Ministranten- und Jugendarbeit mit Pfingst-, Sommer- und Winterfreizeiten, an den Chorprojekten, an der Seniorenarbeit mit der Caritas im Altenzentrum St. Bruno, etc. Alles in allem an der Vielzahl der Kinder-, Jugend-, Familien-, Chor-, Caritas- und Seniorenangebote.
Neben der Brunokirche feiert auch der Brunosaal in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Er ist heute nicht nur aus dem Stadtviertel sondern aus ganz Köln kaum noch wegzudenken. Anfänglich 1926 für die Pfarr- und Jugendarbeit konzipiert, wurde er während der Kriegsjahre zur Notkirche und nach dem Krieg zur Wiederaufbaustätte des Kölner Hänneschen Theaters. Als Heimat des Spielkreises Fritz Monreal, der als Küster von St. Bruno anfing, kölsche Theaterstücke zu schreiben, wurde der Saal ab 1953 weiter bekannt.
Spätestens seit dann ab den 1960-er Jahren auch zunehmend Karnevalsvereine aus ganz Köln hinzukamen, war der Saal eine weithin bekannte Institution. Heute ist der Brunosaal mit Veranstaltungen wie ‚Deine Sitzung‘ und seinem Kleinkunst- und Comedyprogramm auch zu einer festen Heimat von Comedy Größen wie zum Beispiel Jürgen Becker, Gerd Köster oder Martin Schopps geworden – stets als Bestandteil der Pfarrei mit direkt nebeneinanderliegend den Eingängen zum Brunosaal und zur Brunokirche. Ergänzend ist der Brunosaal seit Jahren fester Spielort des internationalen Literaturfestivals Lit.COLOGNE. Last but not Least: Der Spielkreis Fritz Monreal feiert 2027 auf seiner
Heimatbühne im Brunosaal sein 75-jähriges Bestehen.
Die Pfarrei St. Nikolaus und St. Bruno lud als Bestandteil der Pastoralen Einheit im Kölner Westen vom 10. bis zum 18. Oktober 2026 zu einer Festwoche mit verschiedenen Veranstaltungen ein.