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30 | 11 | 2022

In den Nischen

1. Nische

Hl. Joseph, stehend in Hirtenkleidung mit hochgegürtetem Gewand und Mantel, in der Rechten den Hirtenstab haltend, in der Linken einen Korb mit zwei Tauben (Reinigungssymbol bei der Darstellung im Tempel). Die ausdrucksvolle Weichholzskulptur mit alter Fassung wurde wahrscheinlich von einem Mitglied der berühmten Bildhauerfamilie Schwanthaler aus Ried in Oberösterreich zu Beginn des 18. Jahrhunderts geschaffen.

2. Nische

Bildnis des Hl. Karl Borromäus in Verehrung der Eucharistie, Öl auf Kupfer, von einem flämischen Meister aus der Zeit um 1600. Das Bild ist ein Nachlassgeschenk des verstorbenen Pfarrers Hochmann. Es wurde bei einer vollständigen Restaurierung 1989 mit einem stilistisch zum alten Rahmen passenden Sockel versehen und fand zum Patroziniumstag desselben Jahres hier seinen Platz.

3. Nische

Hl. Michael, auf den am Boden liegenden Teufel herabstürzender Erzengel, geflügelt in antikisierender Rüstung mit Schild und Schwert. Auf dem Schild die Inschrift: Quis ut Deus (Wer ist wie Gott). Das Bildwerk wurde um 1750 in Wien geschaffen und stammt der Tradition nach aus der dortigen Michaelerkirche. In barockem Schwung ist die Weichholzskulptur vollrund geschnitzt und in ihrer alten Fassung erhalten.

4. Nische

Hl. Christophorus, wahrscheinlich eine spanische Arbeit um 1700. Trotz ihres barocken Gesamtbildes gibt eine gewisse statuarische Strenge eindrucksvoll die Kraft unter der auf ihm ruhenden Last des „Christusträgers“ wieder.